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    Jetzt auf Festivals!
    Ab 28. September 2017 im Kino
     

    Kurzinhalt & Pressenotiz

    Konrad „Conny“ Plank (1940–1987) war einer der innovativsten Klanggestalter und Musikproduzenten seiner Zeit. Die Aufnahmen, die ab den 60er Jahren in seinem sagenumwobenen Tonstudio in Wolperath nahe Köln entstanden sind, haben die Musikwelt revolutioniert. Er war der Pionier des Krautrocks und Wegbereiter der elektronisch geprägten Popmusik. Bands und Künstler wie NEU!, Brian Eno, David Bowie, Ultravox und die Eurythmics nahmen mit ihm auf und betonen noch heute den Einfluss, den er auf ihre Musik hatte. Ohne Plank hätte Gianna Nannini wohl für immer auf Englisch gesungen, und wäre ihm ein gewisser Bono sympathischer gewesen, würde „Joshua Tree“ von U2 heute ganz anders klingen.

    Filmstills

    Conny am Mischpult © Edition Salzgeber / Christa Plank

    Als Conny im Alter von nur 47 Jahren starb, war sein Sohn Stephan gerade mal 13 Jahre alt. 25 Jahre später hat er sich zusammen mit Co-Regisseur Reto Caduff auf die Suche nach dem Mann gemacht, den er als Kind oft nur hinter dem Mischpult erlebte. Zugleich wurde es auch die Suche nach dem künstlerischen Vermächtnis seines Vaters. Er hat sich mit Connys alten Freunden und Weggefährten getroffen: mit Annette Humpe und den Scorpions, mit Gianna Nannini, Devo, Ultravox und vielen mehr. Private, größtenteils unveröffentlichte Archivaufnahmen, wechseln sich mit persönlichen Interviews ab, in denen die Musiker_innen Einblicke in Connys akribische und höchst einfühlsame Arbeitsweise gewähren. Das emotionale Porträt des legendären Conny Plank wird so auch zu einer faszinierenden Reise durch die nationale und internationale Popmusikgeschichte der 70er und 80er Jahre.

     

    Trailer

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    Kino & Festivals

     

    Köln:  c/o pop COLOGNE MUSIC FESTIVAL >>  am 17. August 2017

     

    Weitere Termine folgen in Kürze!

    Filmstills

    Scorpions Interview © Edition Salzgeber / Christian Almesberger

     

    Filmwecker & Kinofinder

    Der kino-zeit.de Filmwecker schickt Ihnen eine Email, wenn Conny Plank - The Potential of noise
    erstmals in einem Kino in Ihrer Nähe gezeigt wird.

     

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    Der Mann fürs Neue

    Jens Balzer über Leben und Werk von Conny Plank

    Kraftwerk und NEU!, Cluster und Deutsch-Amerikanische Freundschaft, Brian Eno und Ultravox: All diese Künstler und Bands hat Konrad „Conny“ Plank seit Ende der 60er-Jahre bis zu seinem frühen Tod 1987 produziert; in den Siebzigern und frühen Achtzigern war er der bedeutendste deutsche Produzent, ein stilprägender Techniker und Impresario, eine der zentralen Figuren der Krautrock-Bewegung, ein Popstar eigenen Rechts. Und dennoch hat es bislang keine Biografie oder gar Retrospektive von ihm gegeben, über sein Leben und Schaffen existieren nur lückenhafte, oft auch widersprüchliche Informationen.

    Immerhin: Kurz nach seinem 25. Todestag erschien auf Herbert Grönemeyers Grönland-Label eine 4-CDBox mit dem Titel „Who‘s That Man?“ und einem hervorragenden Cover, das den Produzenten mit Prinz- Eisenherz-Topfschnitt und nadelscharf frisiertem Vollbart zeigt. Auf zwei von den vier Platten gibt es eine – nicht ganz repräsentative, sondern wohl auch der komplizierten Lizenzlage geschuldete – Auswahl von Conny-Plank-Produktionen zu hören: Man begegnet Krautrock-Gruppen wie NEU!, Ibliss und La Düsseldorf, New-Wave-Bands wie D.A.F. und den Eurythmics, aber auch obskurem Zeug aller Art wie Arno Steffen, Psychotik Tanks und Fritz Müller. Die dritte Platte enthält neuere Remixe von Plank-Produktionen; auf der vierten findet sich der Mitschnitt eines Konzerts, das er 1986 in Mexico City gegeben hat.

     

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    Dave Stewart & Stephan Plank © Edition Salzgeber / Joshua Hess

    Wesentlich organisiert wurde die Kompilation von Stephan Plank, dem 1974 geborenen Sohn des Produzenten und der Schauspielerin Christa Fast. Als Conny Plank starb, war Stephan 13 Jahre alt; und selbst für ihn ist es im Nachhinein schwer, die Mythen von der Realität zu trennen: „Du glaubst gar nicht, was über meinen alten Herrn für Räuberpistolen erzählt werden.“ Hat er wirklich 90 Austern gegessen, als ihn der Manager von Les Rita Mitsouko in Paris zum Essen einlud? Hat er wirklich vier Jahre lang nicht geschlafen, als er in einem Hamburger Studio tagsüber Schlager produzierte und nachts avantgardistischen Rock?

    Schwer zu sagen. Eines ist immerhin sicher: Je intensiver man sich mit Planks Lebensweg und Karriere befasst, desto deutlicher wird, dass er eben nicht nur der Meisterproduzent des Krautrock und der frühen elektronischen Musik gewesen ist. Vom Schlager bis zur elektroakustischen Avantgarde hat er vielmehr in allen nur denkbaren Genres gearbeitet, und das oftmals auch noch zur gleichen Zeit. Was in den 70er-Jahren aber gar nicht so ungewöhnlich war: In der Szene, in der Plank sich bewegte, traf man den Komponisten Karlheinz Stockhausen und Kraftwerk ebenso wie Otto Waalkes, die Avantgardisten der Deutsch Amerikanischen Freundschaft und die Bläck Fööss aus Köln.

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    Gianna Nannini © Edition Salzgeber

    1940 in Hütschenhausen in der Nähe von Kaiserslautern geboren, machte Plank zunächst eine Ausbildung zum Elektrotechniker und lernte anschließend beim Saarländischen Rundfunk das Tonmeistern. Mit dem DJ Erich Werwie betrieb er auch eine Radiosendung; allerdings wurden die beiden alsbald gefeuert, weil sie von der Programmkommission nicht genehmigte Jazzplatten spielten. So siedelte Plank von Saarbrücken 1963 nach Köln über, wo er unter anderem beim WDR für Karlheinz Stockhausen als Tontechniker arbeitete.

    Die entscheidende Begegnung aus dieser Zeit war aber jene mit Ernst Brücher, dem Chef des Dumont- Buchverlags, der wiederum in Hamburg auch ein Tonstudio betrieb, das Windrose-Dumont-Time-Studio. Für vier Jahre, von 1969 bis 1973, ging Plank nach Hamburg, um in diesem Studio zu arbeiten; in dieser Zeit wohnte er in der „Villa Kunterbunt“, einer Hausgemeinschaft aus Künstlern und Freaks, zu der unter anderem auch Otto Waalkes und Udo Lindenberg gehörten. Tagsüber nahm Plank eben Schlager auf – „ich habe in seinem Archiv auch Bänder von Drafi Deutscher und Mike Krüger gefunden“, sagt sein Sohn –, nachts produzierte er etwa „Tone Float“, die erste (und einzige) Platte der Band Organisation, aus der 1970 dann Kraftwerk und NEU! hervorgingen.

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    Whodini © Edition Salzgeber

    „Der Kontakt zu diesem Musikerkreis“, erzählt Stephan Plank, „kam über Eberhard Kranemann, einen Bildenden Künstler aus der Beuys-Klasse, den mein Vater wiederum über Stockhausen kennengelernt hatte.“ Kranemann spielte vorübergehend Schlagzeug bei Kraftwerk, wie etwa ein halbes dutzend anderer Leute auch. „Die kamen ja alle aus demselben Freundeskreis und musizierten in dauernd wechselnden Besetzungen“, sagt Stephan Plank. „Mein Vater hat sie dann gezwungen, mal Konzerte zu geben und auf Festivals aufzutreten und schließlich sogar ins Studio zu gehen. So ist es durch ihn überhaupt zu der ersten Kraftwerk-Platte gekommen.“

    Anders als die offizielle Kraftwerk-Geschichtsschreibung behauptet, wurden die ersten Alben der Band keineswegs schon in ihrem Düsseldorfer Kling-Klang- Studio produziert – „Kraftwerk“ entstand in Hamburg, die folgenden beiden Alben wurden von Conny Plank im Rhenus-Studio in Köln-Godorf aufgenommen. 1973 zog Plank mit seiner Freundin Christa Fast zurück in die Nähe von Köln, nach Neunkirchen-Seelscheid, und richtete sich in einem ehemaligen Schweinestall in „Conny’s Studio“ ein. Dort entstand als erstes „Autobahn“. Danach riss der Kontakt zwischen Plank und der Kraftwerk- Besetzung der mittleren Siebziger ab, was wohl auch damit zu tun hatte, dass sie ihn plötzlich als Auftragsproduzenten ansahen und entsprechend nicht an den wachsenden Einnahmen aus ihren Platten zu beteiligen gedachten.

    In Hamburg waren zuvor noch die ersten beiden NEU!-Alben entstanden, aber auch „Klopfzeichen“ von Kluster sowie 1972 „Lonesome Crow“, das erste und bis heute auch beste Album der hannoveranischen Band Scorpions. Mit Wilken F. Dincklage, einem weiteren Mitbewohner aus der Villa Kunterbunt, der später unter dem Namen Der Dicke Willem mit Liedern wie „Tarzan ist wieder da“ und „Wat“ beachtliche Hitparadenerfolge erzielte, gründete Plank den Kraut Musikverlag und die Schallplattenlabels Aamok und Spiegelei. Es gab zwei Aamok-Sampler, auf denen unter anderem Kraftwerk, Cluster, NEU! und Guru Guru vertreten waren; zu den hier veröffentlichten Langspielplatten zählte aber auch eine Kollaboration zwischen der Old Merrytale Jazzband und dem friesischen Barden Knut Kiesewetter. Er war also mitnichten ausschließlich auf elektronische Musik abonniert. „Mein Vater war überhaupt nicht auf Elektronik fixiert“, sagt Stephan Plank. „Er wollte seinen Bands immer genau den Sound schneidern, der zu ihnen passte. Wenn man dafür elektronische Mittel brauchte, war es gut; wenn nicht, dann brauchte man sie eben nicht.“

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    Gerald Casale mit Stephan Plank · © Edition Salzgeber / Joshua Hess

    Dennoch war es natürlich die Platten von Kraftwerk und NEU!, denen Plank ab Mitte der 70er-Jahre seine ungeheure internationale Ausstrahlung verdankte. Wegen ihnen kam etwa auch Brian Eno zu ihm – gemeinsam produzierten sie „Music For Airports“, und Eno brachte dann auch Künstler wie Ultravox, Devo oder David Bowie nach Neunkirchen-Seelscheid. Nicht alle waren jedoch willkommen. „Meine Mutter“, sagt Stephan Plank, „war ganz begeistert von David Bowie, weil er sämtliche Aufnahmen von meinem Vater auswendig herunterbeten konnte, und auch weil er so glücklich darüber war, dass ihn im Supermarkt im Bergischen Land niemand erkannte. Aber mein Vater sagte nein.“

    Ebenfalls abgelehnt wurden etwa Jethro Tull und Jean Michel Jarre, den Plank für einen „Lügner am Synthesizer“ hielt, und dann noch einmal in den Achtzigern – eine immer wieder gern erzählte Geschichte – die Brian- Eno-Schützlinge U2. „Die saßen bei uns am Küchentisch und baten ihn darum, ,The Joshua Tree‘ zu produzieren“, erzählt Stephan Plank. „Mein Vater sagte: ,Ich denk drüber nach.‘ Dann fuhren wir mit der ganzen Familie zum Loreley-Festival, wo Bono auf die Bühne ging und sagte: ,Bitte begrüßt auch unseren neuen Produzenten, Conny Plank!‘ Daraufhin hat mein Vater sich umgedreht und ist gegangen, und mit Bono oder sonst wem von U2 hat er nie wieder ein Wort gewechselt.“

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    Annette Humpe © Edition Salzgeber

    Zu Dauergästen in „Conny’s Studio“ wurden hingegen New-Wave-Bands wie Ultravox und Killing Joke; aber auch Gianna Nannini nahm bei Plank diverse Platten auf. Stephan Plank schwärmt noch heute von ihren leckeren Pastagerichten: „Vor dem Kochen rief sie immer bei ihrer Mutter in Italien an, um sich die genauen Rezepte durchgeben zu lassen.“ Der befreundete Gitarrist Creepy John Thomas machte Plank mit den beiden Sessionmusikern Annie Lennox und Dave Stewart bekannt, deren erstes Album als Eurythmics, „In The Garden“, er 1978 produzierte. Und 1980 ließ Daniel Miller in Neunkirchen- Seelscheid das erste Langspielalbum seines gerade gegründeten Mute Labels aufnehmen: „Die Kleinen und die Bösen“ von Deutsch-Amerikanische Freundschaft. „Daniel hatte sich damals von seiner Mutter das Geld für die Studioproduktion geliehen“, erzählt Stephan Plank, „und mit meinem Vater dafür eine Anzahl von Tagen ausgehandelt, innerhalb derer das Album fertiggestellt werden sollte. Dann ist er mit den beiden Musikern angereist, und Conny hat mit Robert (Görl, Schlagzeuger bei D.A.F.) und Gabi (Delgado-López, Sänger) gesprochen, einen Tag lang. Dann haben sie gut gekocht und gut gegessen. Und dann am zweiten Tag: wieder nur gesprochen. Am dritten Tag: gesprochen. Daniel wurde richtig nervös! Kurz bevor die Zeit abgelaufen war, machten die drei einen langen Spaziergang, gingen ins Studio – und nahmen das Album in einem Rutsch auf.“

    So sei es, sagt Plank, bei seinem Vater stets gewesen: Nicht der technische Prozess stand im Vordergrund, sondern das Soziale, die Kommunikation mit der Band. Zwar war er ein fanatischer Bastler und Tüftler. Über ein Jahrzehnt schraubte er an dem legendären selbstgebastelten Mischpult in seinem Studio herum. Immer wieder verschwand er während der Aufnahmen in der Elektrowerkstatt, um neue Geräte zusammenzulöten. Doch das eigentlich Entscheidende war seine Fähigkeit, sich auf die Musiker einzulassen und auszuloten, wie sich ihre Ideen soundmäßig am besten umsetzen ließen. „Mein Vater wollte vor allem eine angstfreie Atmosphäre schaffen, ein Familiengefühl.“ Manche der neuen Familienmitglieder blieben dann auch gern länger in „Conny’s Studio“ und im angrenzenden Wohnhaus der Familie Plank. Ultravox quartierten sich einmal für drei Monate ein: „Wir haben alle das gleiche Badezimmer benutzt und in der gleichen Küche gegessen.“

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    Michael Rother © Edition Salzgeber

    Von NEU! bis zu Heinz Rudolf Kunze, von Zupfgeigenhansel bis zu A Flock of Seagulls hat Plank also Musiker und Gruppen aus jedem nur denkbaren Genre produziert. „Das bleibt eine der spannendsten Fragen“, sagt der Plank-Sohn, „wenn es um meinen Vater geht: Nach welchen Kriterien hat er die Künstler ausgewählt? Ich glaube, es ging ihm vor allem um Glaubwürdigkeit, um Authentizität. Darum hat er seinen Musikern auch immer dazu geraten, nicht nach Amerika zu schauen, sondern eine eigene musikalische Sprache zu entwickeln. Nicht, weil er Anti-Amerikaner war, sondern weil er fand, dass die Europäer etwas Eigenes machen sollten. Das war für ihn die Verbindung zwischen D.A.F. und Gianna Nannini, zwischen Bläck Fööss und Les Rita Mitsouko. Es ging um Identität!“

    Als Musiker hat Plank nur selten gewirkt, und wenn, dann zumeist in Kooperation mit Dieter Moebius von Cluster. Ende der 70er-Jahre betrieben sie gemeinsam die Band Liliental, in der auch der Kraan-Bassist Helmut Hattler mitwirkte sowie der musizierende Yogameister Okko Bekker, der in dem Quintett Okko, Lonzo, Berry, Chris und Timpe später auch die Hitparaden eroberte. Das zweite größere Bandprojekt betrieb Conny Plank Mitte der 80-Jahre mit Moebius und Arno Steffen – einem Kölner Multiinstrumentalisten und Humoristen, der aus dem Umfeld des Kölsch-Punkers Helmut Zeltinger kam. Schon 1982 hatte Steffen mit Plank das Album „Schlager“ produziert, das mit „Supergut, ne“ auch ein Hauptwerk der späten Neuen Deutschen Welle enthält. Mit seinem nervtötend-dadaistischen Text („Ist ja alles supergut, ne? Schön schön!“) erinnerte der Titel einerseits an „Dada-da“ von Trio; die Musik dazu wurde andererseits komplett mit zwei Emulator-Geräten gesampelt. Mit ihren Metallklängen und manipulierten Umweltgeräuschen verweist sie bereits auf die Industrial Disco, die Depeche Mode dann zwei Jahre später auf „Some Great Reward“ entwarfen (und die Einstürzenden Neubauten 1985 mit „Yü Gung“). Auch hier gingen Schlager und Avantgarde also noch einmal Hand in Hand.

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    Les Rita Mitsouko © Edition Salzgeber

    Das Trio Plank-Steffen-Möbius spielte hingegen eine Art Trance-Musik mit metallenen Rhythmen und allerlei psychedelischem Gezirp und Gezwitscher. Dank Unterstützung des Goethe-Instituts konnten sie damit 1986 sogar auf eine große Mexiko-Tournee gehen. Ein Mitschnitt ihres ersten Konzerts in Mexico City findet sich in der „Who’s That Man?“-Box auf der vierten CD. „An diesem Abend“, sagt Stephan Plank, „spuckte mein Vater zum ersten Mal Blut.“ Es dauerte kaum ein Jahr, bis ihn der Lungenkrebs hingerafft hatte.

    Conny Plank starb am 18. Dezember 1987. Fast 20 Jahre lang hat Christa Fast das Studio dann noch weiterbetrieben, bis zu ihrem Tod im Jahr 2006. Danach wurde die Firma geschlossen und der alte Schweinestall abgerissen. Das selbst gebastelte Mischpult von Conny Plank steht heute in London bei dem Produzenten Mark Ralph, der unter anderem die letzte Platte von Hot Chip damit abgemischt hat. Auf dem ehemaligen Studiogelände in Neukirchen-Seelscheid wurde hingegen eine Siedlung aus ökologisch korrekten Niedrigenergiehäusern errichtet.

    Von Kraftwerk bis Karneval: eine Auswahl-Diskografie

    NEU!
    NEU!
    (1972)
    Klaus Dinger und Michael Rother waren bei Kraftwerk ausgestiegen und erfanden mit Conny Plank die minimalistisch-mechanische NEU!-Motorik.

     

    KRAFTWERK
    Autobahn
    (1974)
    Auf Planks zweiter Kraftwerk-Produktion verabschieden sich die Düsseldorfer vom Krautrock und setzen verstärkt auf kalte Elektronik.

     

    CLUSTER & ENO
    Cluster & Eno
    (1977)
    Enos Experimente, Clusters repetitive Elektronik und Planks Produktionsgenie fanden hier erstmals zusammen. Die Erfindung von Ambient.

     

    ULTRAVOX
    Systems of Romance
    (1978)
    Die Geburt des Synthie-Pop! Plank löste mit dem dritten Ultravox-Album Steve Lillywhite ab und verband seine Krautrock- Expertise mit modernster Studiotechnik.

     

    DEVO
    Q: Are We Not Men? …
    (1978)
    Mit Plank als Toningenieur produzierte Brian Eno diesen New-Wave-Klassiker, der durch den prominenten Einsatz von Synthesizern wegweisend war.

     

    D.A.F.
    Die kleinen und die Bösen
    (1980)
    Die erste Seite des zweiten D.A.F.-Albums produzierte Plank in seinem Studio. Für das Mute-Label und die 80s- Elektronik ein Meilenstein.

     

    DE BLÄCK FÖÖSS
    D’r Rhing erop – D’r Rhing eraf …
    (1980)
    Nicht nur als Elektronik-Pionier machte Plank sich einen Namen. Auch eines der besten Alben der kölschen Beatles veredelte Plank mit seiner Produktion.

     

    EURYTHMICS
    In The Garden
    (1981)
    Plank brachte die Eurythmics für ihr Debüt mit Musikern von Can und D.A.F. zusammen. Das Ergebnis: ein eigenwilliger Bastard aus Elektro-Pop und Krautrock.

    Text und Diskografie erschienen erstmals im Februar 2013 im „Rolling Stone“. Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Jens Balzer, Sebastian Zabel und des Magazins.

     

    Stephan Plank über seinen Vater

    Mein Vater war der Musikproduzent und Künstler Conny Plank. Bei uns im heimischen Studio haben Kraftwerk, die Eurythmics, Gianna Nannini, David Bowie, Brian Eno, NEU!, Ultravox, Killing Joke, Les Rita Mitsouko, Can, Nina Hagen, DAF, Ideal, die Einstürzenden Neubauten und unzählige weitere Musiker ihre Songs aufgenommen.

    Wir lebten auf einem Bauernhof in der Nähe von Köln. Unser Haus war immer voller Musiker. Wir waren wie eine Familie, lebten gemeinsam im gleichen Haus, aßen an einem Tisch, putzten uns die Zähne am gleichen Waschbecken.

    Filmstills

    Conny Plank tanzt mit seinem Sohn Stephan
    © Edition Salzgeber

    Als mein Vater starb, war ich 13 Jahre alt. Er war eine Urgewalt, die über unendliche Kraft und Kreativität verfügte. Er war ein Pionier, der technische Entwicklungen vorwegnahm und neue musikalische Stilrichtungen prägte. Er war aber auch der einzige kettenrauchende Marathonläufer Hamburgs. Er soll über zwei Jahre kaum geschlafen haben, ist mit dem Fahrrad über die Alpen nach Italien gefahren und konnte Witze erzählen, dass die Leute brüllend vor Lachen auf dem Boden lagen.

    Mein Vater arbeitete rund um die Uhr. Und ich wuchs quasi im Studio auf. Er war permanent anwesend, aber nicht wirklich erreichbar. Tatsächlich blieben uns nur wenige gemeinsame Momente.

    Als kleiner Junge habe ich die Arbeit meines Vaters nicht verstanden. Zeit meines Lebens werde ich über ihn definiert. Überall wo ich hinkomme, werde ich mit den Worten vorgestellt: „Das ist Stephan, der Sohn von Conny.”

    25 Jahre nach dem Tod meines Vaters war ich bereit, mich seinem Mythos zu stellen. Ich wollte herauszufinden, was er hinterlassen hat, wie stark er wirklich war, welche Geschichten stimmen und welche nicht. Während meiner Arbeit an Conny Plank - The Potential of noise habe ich auf diese Fragen Antworten gefunden.

     

    Biografien

     

    Reto Caduff

    Reto Caduff, geboren 1967 in Zürich, ließ sich zunächst in Aarau/Schweiz zum Grafiker und Typografen ausbilden. Ab 1985 arbeitete er als freier Journalist und Konzertveranstalter. Von 1987–90 war er Redakteur und Moderator beim Radiosender DRS, von 1991–94 Redakteur und Regisseur für das Schweizer Fernsehen (Sendungen: „Barock“, „Zebra“, „10vor10“), von 1994–98 Regisseur von Dokumentationen und TV-Korrespondent in New York. Seit 1998 arbeitete er als freier Regisseur von Dokumentarfilmen, Musikvideos, Werbe- und Kurzfilmen sowie TV-Serien in Los Angeles und der Schweiz. Für seinen Debütfilm „Krokus – As Long as We Live“ (2005) wurde Caduff mit dem Zürcher Filmpreis ausgezeichnet. Für die TV-Serie „Playlist“ (Tele 5) war er 2014 für den Grimmepreis nominiert.

    Filmographie (Auswahl)
    2005  „Krokus – As Long as We Live“ (Kino-Dokumentarfilm, 88 Min., hugofilm)
    2006„Taiwan Jetlag“ (TV-Dokumentation, 60 Min, Splice Pictures)
    2007„A Crude Awakening“ (Co-Regie, Kino-Dokumentarfilm, 84 Min., Lava Films)
    2009„Charlie Haden – Rambling Boy“ (TV-Dokumentation, 80 Min., PiXiU Films)
    2010„The Visual Language of Herbert Matter“ (Kino-Dokumentarfilm, 78 Min., PiXiU Films)
    Stephan Plank

    Stephan Plank wurde 1974 in Wolperath bei Neunkirchen-Seelscheid nahe Köln geboren. Nach dem Abitur war Plank bis 2002 Manager im alten Tonstudio seines Vaters und arbeitete dabei mit Bands wie Die Fantastischen Vier, Einstürzende Neubauten und Die Ärzte zusammen. Parallel war er als Realisator, Reporter und Regieassistent für den WDR tätig. 2002 gründete er das Plattenlabel Krautpop. 2006–2010 Künstlermanager von Nina und Cosma Shiva Hagen. Seit 2010 ist er Medienberater und entwickelt als Regisseur eigene Filmprojekte. Conny Plank - The Potential of noise ist sein Regiedebüt.

     

    Credits

    Conny Plank - The Potential of noise
    Ein Film von Reto Caduff & Stephan Plank
    DE, 92 Min., deutsch-englische OF

    mit
    Michael Rother
    Daniel Miller
    Scorpions
    Devo
    David A. Stewart
    Annette Humpe
    Les Rita Mitsouko
    DAF
    Gianna Nannini
    Karl Hyde
    Ultravox

    uvm.

    regie  Reto Caduff
    Stephan Plank
    Buch  Reto Caduff
    Stephan Plank
    Ziska Riemann
    kamera  Frank Griebe
    Roman Schauerte
    u.a.
    schnitt  Maxine Goedicke
    tongestaltung  Rainer Heesch
    Johannes Kunz
    mischung  Tobias Fleig
    herstellungsleitung  Paul Zischler
    produktionsleitung  Nora Ehrmann
    redaktion wdr  Jutta Krug
    redaktion arte  Oliver Schwehm
    koproduzent  Paul Zischler
    produzenten  Milena Fessmann
    Stephan Plank

     

    eine produktion von Sugar Town Filmproduktion und Seneschall Film

    in koproduktion mit Cine+ und WDR

    in zusammenarbeit mit Arte und Zischlermann Filmproduktion

    gefördert durch
    Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
    Filmförderungsanstalt FFA
    die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
    Deutscher Filmförderfonds DFFF

     

    im Verleih der Edition Salzgeber

     

    Filmstills

    © Edition Salzgeber / Mark Jasper

     

    Soundtrack

    Music For Airports 2/2 · Interpret: Brian Eno · Musik: Brian Eno
    Für Die Katz · Interpret: Cluster · Musik: Dieter Moebius, Hans-Joachim Roedelius
    Sowiesoso · Interpret: Cluster · Musik: Hans-Joachim Roedelius, Dieter Moebius
    Für Luise · Interpreten: Cluster & Eno · Musik: Brian Eno, Dieter Moebius, Hans Joachim Roedelius
    Wehrmut · Interpreten: Cluster & Eno · Musik: Brian Eno, Dieter Moebius, Hans Joachim Roedelius
    One · Interpreten: Cluster & Eno · Musik: Brian Eno, Dieter Moebius, Hans Joachim Roedelius
    Schöne Hände · Interpreten: Cluster & Eno · Musik: Brian Eno, Dieter Moebius, Hans Joachim Roedelius
    Ho Renomo · Interpreten: Cluster & Eno · Musik: Brian Eno, Dieter Moebius, Hans Joachim Roedelius
    Essen Dann Schlafen · Interpret: DAF · Musik: Gabi Delgado Lopez, Robert Goerl, Chris Haas, Wolfgang Spelmanns
    Liebe Auf Den Ersten Blick · Interpret: DAF · Musik: Robert Goerl · Text: Gabi Delgado Lopez
    Der Mussolini · Interpret: DAF · Musik: Robert Goerl · Tex t: Gabi Delgado Lopez
    Verschwende Deine Jugend · Interpret: DAF · Musik: Robert Goerl · Text: by Gabi Delgado Lopez
    Mongoloid · Interpret: Devo · Musik: Gerald Casale
    Doot Doot · Interpret: Freur · Musik: Karl Hyde, Ric Smith, Alfie Thomas
    Monza (Rauf und Runter) · Interpret: Harmonia · Musik: Michael Rother, Hans J. Roedelius, Dieter Moebius
    Gollum · Interpret: Harmonia · Musik: Michael Rother, Hans J. Roedelius, Dieter Moebius
    Geschrien im Schlaf · Interpret: Humpe & Humpe · Musik: Annette Humpe
    Belle Jar · Interpret: Humpe & Humpe · Musik: Annette Humpe
    Monotonie · Interpret: Ideal · Musik: Hans Joachim Behrendt, Ulrich Deuker, Frank-Juergen Krueger, Annette Humpe
    Birds of a Feather · Interpret: Killing Joke · Musik: Paul Ferguson, Jeremy Coleman, Kevin Walker, Paul Vincent Raven
    Marcia Baila · Interpret: Les Rita Mitsouko · Musik: Catherine Ringer, Frederic Chichin
    Two Oldtimers · Interpreten: Moebius & Plank · Musik: Dieter Moebius, Konrad Plank
    Bello E Impossibile · Interpret: Gianna Nannini · Musik: Gianna Nannini, Fabio Pianigiani
    Hallogallo · Interpret: NEU! · Musik: Klaus J. Dinger, Michael Rother
    Isi · Interpret: NEU! · Musik: Klaus J. Dinger, Michael Rother
    Super · Interpret: NEU! · Musik: Klaus Dinger, Michael Rother Hero · Interpret: NEU! · Musik: Klaus Dinger, Michael Rother
    Sweet Dreams (Are Made Of This) · Interpret: The Eurythmics · Musik: Dave Stewart, Annie Lennox
    Never Gonna Cry Again · Interpret: The Eurythmics · Musik: Dave Stewart, Annie Lennox
    Lonesome Crow · Interpret: The Scorpions · Musik: Michael Schenker, Rudolf Schenker, Klaus Meine,
        Wolfgang Dziony, Lothar Heimberg
    Vienna · Interpret: Ultravox · Musik: Billy Curry, Chris Cross, Warren Cann, Midge Ure
    Nasty Lady · Interpret: Whodini · Musik: Konrad Plank, John B. Fletcher, Jalil Hutchins
    Rap Machine · Interpret: Whodini · Musik: Konrad Plank, John B. Fletcher, Jalil Hutchins
    Non, Je Ne Regrette Rien · Musik: Michel Vaucaire, Charles Dumont

     

     

     

     

     

    Who`s That Man - A Tribute To Conny Plank

    Boxset mit 4 einzelnen Pocket Pacs plus 48 seitiges Booklet mit Breitbandrücken,
    erschienen bei Grönland (rough trade)

    Artwork

     

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    Verleih

    Salzgeber & Co. Medien GmbH

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    Wenn Sie unsere Seiten besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook "Like-Button" anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte unserer Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter: Link.

    Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch unserer Seiten Ihrem Facebook- Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.


    Datenschutzerklärung für die Nutzung von Google Analytics

    Diese Website nutzt Funktionen des Webanalysedienstes Google Analytics. Anbieter ist die Google Inc. 1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043, USA. Google Analytics verwendet sog. "Cookies". Das sind Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

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    Daniel Blosat
    Salzgeber & Co. Medien GmbH
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    Tel.: 030 / 285 290 90
    blosat@salzgeber.de

     

     

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